8. März Internationaler Frauentag
Dieser Slogan einer unserer Vorgängerorganisationen, der IGCPK, trifft auch heute noch den „Nagel auf den Kopf“.
Täglich werden weltweit Frauen gequält, gefoltert, vergewaltigt, sogar getötet – nur weil sie „Frau“ sind – und als solche für ihre Rechte eintreten.
Seit 1911 gibt es einmal im Jahr, am 8. März, einen Tag der Demonstrationen, an dem Frauen weltweit für ihre berechtigten Interessen auf die Straße gehen.
Hier zeigen Frauen Stärke, sie demonstrieren
- für die Gleichheit der Geschlechter
- für die Gleichstellung im Beruf, in der Gesellschaft
- für gleiche Löhne – bei gleicher Arbeit, bessere Arbeitsbedingungen
- gegen Diskriminierung und Gewalt
Auf Betreiben von Elisabeth Selbert, die in Kassel gelebt und gewirkt hat, wurde am 18. Januar 1949 der „Gleichheitsgrundsatz als unveräußerliches Grundrecht“ in die deutsche Verfassung aufgenommen.
Die IG BCE setzt sich für die Gleichstellung aller Geschlechter ein, denn für eine gerechte, faire und tolerante Gesellschaft ist diese unerlässlich.
In Deutschland sind Frauen und Männer zwar rechtlich gleichgestellt, aber hier gibt es noch erheblichen Bedarf um das zu erreichen. Frauen arbeiten durchschnittlich weniger Stunden in der Woche als ihre Kollegen, sie verdienen bei gleicher Arbeit weniger und sie sind in Führungspositionen seltener anzutreffen.
Das will die IG BCE ändern.
Sie hat mit der „Charta der Gleichstellung“ eine Vereinbarung getroffen, an der sich Arbeitgeber, Betriebsräte und Sozialpartner mit ihrer Signatur verpflichten, in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um Chancengleichheit zu erreichen.
Sechs Punkte wurden aufgestellt:
- eine existenzsichernde Arbeit
- lebensphasenorientierte Arbeitszeit
- gleiche berufliche Entwicklungschancen
- gleiches Entgelt für Frauen und Männer
- mehr Frauen in Führungspositionen und
- Netzwerke für Frauen
Um diesen, unseren Forderungen nach Gleichstellung Nachdruck zu verleihen, begehen wir jedes Jahr am 8. März den Internationalen Frauentag