An diesem Tag haben wir eine Besichtigung der „besonderen Art“ geplant. Wir wollen den Weinbergbunker in Kassel besuchen. Treffpunkt ist um 10.45 Uhr am Eingang auf der Frankfurter Straße (auf der Höhe unterhalb des Brüder-Grimm-Museums), am Anfang oder Ende der riesigen Stützbogenmauern (je nach der Richtung aus der man kommt). Parkmöglichkeit Nebenstraße (ca. 250 m) „An der Karlsaue“. Straßenbahnhaltestelle vor dem Eingang. Die Besichtigung beginnt pünktlich um 11.00 Uhr. Im Anschluss an die Besichtigung haben wir in der Hotel-Gaststätte „Alt Wehlheiden“, Kohlenstraße, Plätze reserviert, um bei einem gemeinsamen Mittagessen die Veranstaltung ausklingen zu lassen. Es wird sicherlich noch Redebedarf bestehen, die ganze Geschichte zu verarbeiten.

Wir freuen uns, Dich zu unserer Veranstaltung (eine Begleitperson ist ebenfalls mit eingeladen) zu begrüßen. Die Kosten für diese Veranstaltung übernimmt die Ortsgruppenkasse.

Feste Schuhe und warme Jacke empfehlenswert (Temperatur bei 12 Grad).

Treffpunkt: direkt vor der Baustelle

Bitte, die Straße an den Übergängen (Ampel) überqueren
Frankfurter Straße abbiegen auf Straße ‚An der Karlsaue“ links abbiegen auf Parkplatz

Die Geschichte des Weinbergs

Bereits im 13 Jahrhundert wurde der Weinberg zum Weinanbau genutzt, aber schon im 16./17. JH wieder aufgegeben, da die Qualität des Weines nicht besonders gut war. In der Folgezeit wurde das Gelände als Gärten unterschiedlicher Art genutzt.

Von 1825 – 1901 gab es verschiedene Gartenlokale.

1868 – 1870 baute der Lokomotiv-Fabrikant Henschel die erste Villa auf dem Weinberg, den er durch weitere Ankäufe 1897 – 1901 vergrößerte.

Nachdem an der Frankfurter Straße 1903 die riesigen Stützbogenmauern errichtet waren, wurde auf dem westlichen Weinberg das Haus Henschel, eine riesige Villa, gebaut.

Bedingt durch die Rüstungsproduktion der Henschelwerke (Panzer- und Flugzeugmotoren), wurde Kassel im Zweiten Weltkrieg bombardiert. Die Bierkeller im Felsen unter dem Weinberg wurden 1942 zu einem Luftschutzbunker für bis zu 10.000 Menschen umgebaut.

Die beiden Henschel-Villen sind im Krieg zerstört worden, stehen geblieben ist ein östlich davon gelegenes Haus für die Bediensteten. Dieses wurde 1992 Museum für Sepulkral Kultur.

Anmeldung

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    Datum

    13.09.2025

    Uhrzeit

    11:00 - 14:30 Uhr

    Veranstaltungsort

    Kassel, Weinbergbunker
    Frankfurter Straße

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