Unser Tag in Cornberg
beginnt mit dem Treffpunkt 10.00 Uhr: Parkplatz Kloster Cornberg, Am Steinbruch 1. Hier werden wir von Herrn Engelmann empfangen und das ist unser Ausgangspunkt für die Besichtigung, die sich aus mehreren Etappen zusammensetzt:
Kloster Cornberg / Bergarbeitersiedlung / Einkehr zum Mittagessen / wer dann noch fit ist und Lust hat, kann einen kleinen Abstecher in den stillgelegten Sandsteinbruch machen. Saurierfährtenplatten aus der Perm-Zechsteinzeit und wertvolle Flora und Fauna erlauben uns hier einen Blick in unsere Erdgeschichte. Wem das zu viel wird, kann gelegentlich wiederkommen, um diesen „Blick“ auf eigene Faust zu erleben. Das Bergbaumuseum in Nentershausen, welches ursprünglich auch auf unserem Besichtigungs-Plan stand, heben wir uns für einen späteren Zeitpunkt auf, da wir den Tag nicht überfrachten wollten.
Unser Ausflugsziel am 08. August führt uns nach Cornberg, eine Gemeinde, die erst 1938 als Bergarbeitersiedlung für den Kupferschieferbergbau im Richelsdorfer Gebirge entstanden ist. Die Siedlung wurde infolge des 2. Weltkrieges nur zur Hälfte fertiggestellt und nach dem Krieg als Arbeitersiedlung ausgebaut. Anfang der 70er Jahre schlossen sich die Gemeinden Rockensüß und Königswald mit Cornberg zusammen.
Ursprünglich war Cornberg ein Kloster und später dann eine staatliche Domäne. Das heutige Kloster Cornberg wurde 1292 – 1296 erbaut und nach wechselvoller Geschichte ab 1989 restauriert und wird seit 1994 als Bürger- und Kulturzentrum genutzt.
In dem alten Gemäuer hat das über die Grenzen bekannte Sandsteinmuseum einen Platz gefunden. Hier findet man bedeutsame Fährtenfunde von Sauriern aus dem Cornberger Sandsteinbruch, der auch zu besichtigen ist.
Bei unserem Ausflug wollen wir uns mit der Bergarbeitersiedlung befassen. Da wir uns am Kloster treffen, werden wir dieses zunächst besichtigen. Daran anschließend ist eine Führung durch die Siedlung geplant, bei der wir sicherlich viel darüber erfahren können. Zum Mittagessen Fahren wir dann nach Nentershausen-Weißenhasel ins Restaurant „Johannes Hof“, Kupferstr. 24
Von besonderem Interesse dürfte eine Nachricht in den Medien sein: „Vorkommen im Richelsdorfer Gebirge; gibt es ein Comeback für den hessischen Kupferbergbau? Der Kupferbergbau in Hessen hat eine lange Tradition. Ein australisches Unternehmen erforscht gerade das Vorkommen in Nord- und Osthessen. Erste Ergebnisse sind vielversprechend. Finanzexperten sagen Kupfer eine goldene Zukunft voraus. Die zunehmende Elektrifizierung und der Bedarf in zahlreichen Branchen – Automobil, Elektro- und Bauindustrie, Erneuerbare Energien und Künstliche Intelligenz – benötigen in den nächsten Jahren vermehrt Kupfer und man geht davon aus, dass Kupfer nicht ersetzbar sein wird.“
Somit wäre das Wiederaufleben des Kupferbergbaus für die Region von großer Bedeutung.