Der Balkan, eine Reise durch mehrere Länder
Am Samstag, 15.11.2025 wollen uns Eva und Hartmut Diegel auf einer Leinwandreise in 7 Länder des Balkan entführen. Wir wollen aber nicht nur die Schönheiten der Landschaft und Natur bewundern, wir wollen auch auf die Probleme der Menschen in diesen Ländern eingehen
Der Balkan, seit Jahrhunderten ein politischer Brennpunkt zwischen Europa und Asien.
Begünstigt durch die offenen Küsten im Osten und die Durchgängigkeit im Norden machen den Balkan seit einer Ewigkeit zu einer wichtigen Brücke zwischen Asien und Europa, aber bedingt durch die vielen, sehr unterschiedlichen Völker, auch immer wieder zum Schauplatz von Konflikten, Kriegen und ethnischen Unruhen.
Zum Balkan gehören: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Griechenland, Kosovo, Kroatien, Montenegro, Nordmazedonien, Rumänien, Serbien, Slowenien und der europäische Teil der Türkei. Viele dieser Länder zählten bis Ende der 1980er / Anfang der 1990er Jahre zu Jugoslawien, das sich nach dem Tod Titos auflöste, bedingt durch wirtschaftliche Krisen und ethno-nationale Konflikte.
In den Balkanländern leben viele Roma und Sinti, deren Lebensbedingungen oft von wirtschaftlicher Benachteiligung sind, sie zählen zu den ärmsten Bevölkerungsgruppen. Weit verbreitet sind Rassismus und Diskriminierung, die ihr Leben stark beeinflussen. In Serbien z.B. leben viele Roma in registrierten Enklaven in den Städten, sie haben mit großer Armut zu kämpfen, anderswo leben sie an Stadträndern oder in illegalen Siedlungen ohne jegliche Infrastruktur. Armut und sozialer Frieden sind hier sehr oft vorprogrammiert.
Das alles führte nach der Auflösung Jugoslawiens zu bitteren Kriegen und letztlich zur Neugründung einzelner Staaten. Ganz zur Ruhe gekommen sind die verschiedenen Länder bis in die Jetztzeit nicht. Kroatien ist Mitglied in der EU, verschiedene andere Länder streben eine Mitgliedschaft an.
Wir sind also gespannt, was uns an diesem 15. November erwartet und nehmen ab sofort Anmeldungen an.
Zu dieser Veranstaltung können auch Familienmitglieder mitgebracht werden.
